Gemeinschaft

IGMG-Studentenabteilung tagt in Kerpen

11. November 2010

Der Vorsitzende der Studentenabteilung, Celal Tüter, sprach in seiner Eröffnungsrede die große Verantwortung an, die die Studierenden tragen. Muslime müssten sich durch ihre Bestrebung, ihrem Umfeld nützlich zu sein, auszeichnen. Dies sei nur mithilfe von Gebildeten möglich. Es sei die Aufgabe der Regionalverbände, Studierende zu unterstützen. Die Förderung von Jugendlichen sei wiederum die Aufgabe der Studierenden. Muslime müssten außerdem der Frage nachgehen, ob die „Selbstwahrnehmung von außen aufgedrückt wird“. Tüter erinnerte ferner daran, bei den Gemeindeaktivitäten die neuen Technologien zu benutzen, ohne sich dabei von Koran und Sunna entfernen.

Der Vorsitzende der Jugendabteilung, Mesud Gülbahar, sagte hingegen, dass der Islam und die Selbstwahrnehmung von Muslime in letzter Zeit häufig diskutiert würden und dass Studierende die Antworten auf diese Fragen finden müssten.

Neben den sich häufenden Debatten um Muslime und Migranten, sei aber auch eine Zunahme in der Anzahl muslimischer Studierenden feststellbar, was erfreulich sei.

Als nächstes bekam der IGMG-Vorsitzende Yavuz Çelik Karahan das Wort. Er sagte in seiner Rede, dass die IGMG auch weiterhin die Werte aus Koran und Sunna pflegen werden.

Muslime müssten sich bei ihrer Gemeindearbeit und in allen anderen Lebensbereichen den guten Charakter des Propheten Muhammad (saw) zum Vorbild nehmen. Außerdem gebe es einen Bedarf an kompetenten Menschen, die bereit sind besondere Leistung zu erbringen.

Anschließend hielten Vertreter der Öffentlichkeitsarbeit einen Vortrag. Ferner gab es Informationen zum Symposium und zum Uniday. Darüber hinaus gab die Bildungsabteilung Auskunft zu ihren Bildungsangeboten und zu der geplanten Veranstaltung UNIYES.

Außerdem äußerte sich die Abteilung für Gemeindeentwicklung zu organisatorischen Themen und gab den Studierenden die Gelegenheit, ihre Probleme in der Gemeindearbeit mitzuteilen.

Abschließend wurde bekannt gegeben, dass Studierende gesucht werden, die Interesse daran haben, sich in der Gemeindearbeit zu betätigen, Artikel zu verfassen oder Vorträge zu halten. (fy)

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