Pressemitteilung

IGMG-Vorsitzender gratuliert zum Opferfest 2009

26. November 2009

„Gelobt sei Gott, der uns erneut ermöglicht, das Opferfest zu erleben. Hierzu möchte ich unseren Geschwistern innerhalb unserer Gemeinschaft und allen anderen Muslimen auf der ganzen Welt gratulieren. Mögen diese Tage der Welt nur Gutes bescheren.

An diesem Opferfest dürfen wir gleich zwei freudige Entwicklungen miterleben. Zum einen wird unsere Opfertierkampagne nun zum 25. Mal durchgeführt. Schon seit einem Vierteljahrhundert bemühen wir uns also, über unsere Kampagne, welche mit einigen wenigen Opfertierspenden begonnen hatte und in diesem Jahr – inschallâh – die Zahl von Hunderttausend erreichen wird, unsere Geschwister weltweit zu erreichen. An dieser Stelle ist es mehr als angebracht, noch einmal allen zu danken, die ihre Zeit geopfert haben, um die Kampagne zu unterstützen oder sich mit ihrer Opfertierspenden daran beteiligt haben. Nur so konnte die IGMG-Opfertierkampagne zur größten ihrer Art in ganz Europa werden. Solange wir uns einer solchen breiten Unterstützung erfreuen dürfen, wird dieser Dienst im Namen aller Beteiligten fortgeführt werden.

Ein anderes freudiges Ereignis ist, dass unsere Hadsch- und Umra Organisation, die inzwischen zu einem Markenzeichen in der Pilgerfahrtsorganisation geworden ist und sich auch im Vergleich mit staatlichen Organisationen durchaus sehen lassen kann, in diesem Jahr sein 40jähriges Jubiläum feiern kann. Noch einmal danken wir Gott, dass er uns die Kraft und den Willen gegeben hat, diesen Verdienst erwerben zu können, Alhamdulillâh. Seit sich uns vor 40 Jahren die erste kleine Pilgergruppe anvertraute, um ihren Gottesdienst zu verrichten, haben wir nicht aufgehört unsere Organisation zu verbessern und uns zu entwickeln. So können wir mit Stolz auf diesen Verdienst zurückblicken und hoffen, dass Gott unsere Bemühungen vergelten wird. Denn alles kommt von Gott. Den Erfolg dürfen wir uns nicht selbst zuschreieben. Vielmehr ist es eine Gabe Gottes, der es sich anzunehmen und in bester Weise umzusetzen gilt.

Möge Gott auch unseren Geschwistern Kraft geben, die in diesen Tagen in mehr als siebzig Ländern der Welt die Opfertierkampagne und in Mekka und Medina die Pilgerreise organisieren. Sie scheuen keine Mühen um diese Dienste zu ermöglichen. Möge sie Allah teala auch im Jenseits tausendfach belohnen.

Die Welt unterliegt ständigen Veränderungen. Doch eines scheint sich nicht zu ändern. Noch immer gibt es hunderte Millionen Menschen, die unter schwersten Bedingungen leben müssen und Hunger und Not leiden. Auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, ist die Opfertierkampagne zu würdigen. Denn durch sie machen wir klar, dass uns diese Umstände nicht gleichgültig sind. Möge Gott unsere Absicht annehmen und uns vergeben.

Angesichts der Lage in der islamischen Welt ist es kaum möglich, sich auf die Festtage zu freuen, ohne dabei einen Schmerz im Herzen zu spüren. Denn vor allem die Unterdrückung von Muslimen scheint kein Ende zu nehmen. In Europa, das sich als Vorreiterin der Demokratie und Menschenrechte versteht, nehmen Diskrimierung und Rassismus ihren – so muss man leider schon sagen – gewohnten Lauf. Menschen werden aufgrund ihres Glaubens und ihrer Kleidung diskriminiert, und zwar soweit, dass es sogar zu Mordfällen gekommen ist. Doch trotz allem halten wir an unserem Glauben an eine bessere Welt fest und setzten uns unentwegt dafür ein. In diesem Sinne möchte ich all unseren Geschwistern zum Opferfest gratulieren und hoffe, das uns die Festtage nur Gutes bescheren."

IGMG-Vorsitzender
Yavuz Çelik Karahan

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