Pressemitteilung

Jahreshauptversammlung der IGMG fand in Hagen statt

05. Mai 2014

Die ordentliche Jahreshauptversammlung der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), fand am 4. Mai 2014 in Hagen statt. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Tätigkeits- und Finanzberichte für 2013/2014 sowie die Wahl eines neuen Generalsekretärs.

An der 7. ordentlichen Hauptversammlung der IGMG nahmen 945 Delegierte aus Europa, Australien und Kanada teil. Der Vorsitzende der Abteilung für Gemeindeentwicklung, Murat Ileri, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass die IGMG seit ihrer Gründung ein Orientierungspfad und eine Quelle des Stolzes ist. „Sie hat stets guten Willen mit Handeln, Worte mit Weisheit, und den Dienst am Menschen mit Selbstlosigkeit verbunden“, so Ileri.

Die Tätigkeitsberichte 2013/2014 wurden vom stellvertretenden Vorsitzenden der IGMG, Mustafa Yeneroğlu, vorgestellt. Er betonte, dass die Gemeinschaft ihre Dienstleistungen auf nahezu allen Tätigkeitsfeldern und Abteilungen erweitern und bessern konnte. „Dieses Bewusstsein ist nur mit einer Gemeinschaft erreichbar, die gut organisiert ist und ein hohes Verantwortungsbewusstsein besitzt“, so Yeneroğlu.
Den Kassenbericht stellte der Vorsitzende der Finanzen, Hakkı Çiftçi, vor und betonte, dass „eine saubere Buchhaltung und Finanzführung die Grundlage für weitere Erfolge“ sind. Er forderte die Gemeinden und Regionalverbände auf, mit Fachleuten zusammenzuarbeiten und diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Anschließend wurde Mustafa Yeneroğlu zum neuen Generalsekretär gewählt. In seiner Dankesrede sagte Mustafa Yeneroğlu: „Es ist wichtig, dass sich die islamischen Religionsgemeinschaften gemeinsam für ihre Ideale und Ziele einsetzen.“ Um die bevorstehenden Herausforderungen meistern zu können, müssten man gut vorbereitet und aufgestellt sein. Beispielsweise würden an Hochschulen Fakultäten für Islamische Theologie errichtet, Imame ausgebildet oder an staatlichen Schulen islamischer Religionsunterricht erteilt. Aber auch die Beseitigung von Hindernissen beim Bau von Moscheen, die Vertretung von Muslimen in den Gremien der Fernseh- und Rundfunkanstalten, Beteiligung von Muslimen in Beratungs- und Entscheidungsgremien sowie die Errichtung von Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und sonstige Einrichtungen, müssten intensiver vorangetrieben werden. „Unsere Gemeinden sind aufgefordert, sich in ihren Stadtteilen stärker einzubringen und ein respektierter Partner für andere Strukturen der Stadt zu sein und das kulturelle Bild der Stadt im Positiven mitzuprägen“, appellierte Yeneroğlu an die Delegierten und bedankte sich bei ihnen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Im Anschluss überreichte IGMG Vorsitzender Kemal Ergün dem ehemaligen Generalsekretär Oğuz Üçüncü eine Dankesplakette zur Ehrung seiner bedeutenden Leistungen, die er in schwierigen Zeiten der IGMG in seinem Amt erbrachte und hielt die Abschlussrede. Darin unterstrich Kemal Ergün, dass Muslime in Europa Einheimische auf Dauer sind. „Aus diesem Grund leisten wir Dienste, die für unser Umfeld und für die Gesellschaft nützlich sind“, sagte Ergün abschließend und forderte die Delegierten auf, groß zu denken und sich große Ziele zu setzen.

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