Pressemitteilung

Muslime beten für Opfer und Hinterbliebene der ICE-Katastrophe

03. Juni 1998

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs Ali Yüksel hat den Angehörigen der Opfer der ICE-Katastrophe bei Eschede (Niedersachsen) seine Anteilnahme ausgesprochen und zum Gebet für die Hinterbliebenen und Opfer aufgerufen.

Yüksel bezeichenete den Unfall als „schlimme Tragödie“, die „in aller Nacktheit die Vergänglichkeit des Menschen“ zeige. Ferner rief er die Muslime in der Gegend um die Unfallstelle , speziell die IGMG Niederlassungen in Hannover, Braunschweig, und Hamburg auf, den Blutspnede-Aufrufen nachzukommen. Es hieß weiter, „diese kleine Hilfe sei in der Stunde der Not für Muslime eine selbstverständliche Verpflichtung“.

Die IGMG-Flagge sowie die deutsche und die türkische Fahne auf dem Gelände der IGMG Zentrale in Köln Nippes wurden auf Halbmast gesetzt.

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