Gemeinschaft

Opfertierkampagne Ägypten III: „Die Opfertierspenden sind in Ägypten sicher angekommen“

10. Dezember 2008

Schon nach dem Morgengebet begaben wir uns bei Regen zu den Opfertieren. Hier verrichteten wir das Festtagsgebet, das sich durch den großen Andrang bis auf die Straßen ausstreckte. Nach diesem Gebet begannen die von uns eingestellten Metzger zügig mit ihrer Arbeit. Mit Hilfe von ein Dutzend emsig arbeitender Studenten konnten wir das Opfertierfleisch in kurzer Zeit portionieren, so dass wir die Erwartenden nicht lange auf ihren Genuss warten ließen.

Wer waren all diese, die sich auf die Spenden der Muslime aus Europa freuten? Es waren Studenten aus nahezu 60 Ländern aus allen Teilen der Welt, auf die sich die Kampagne in Ägypten traditionsgemäß bezieht. Zuvor hatten wir berichtet, dass die großangelegte Opfertierkampagne der IGMG auf der Ebene von Ägypten einem Miniformat ihresgleichen gleicht. Denn viele verschiedene Länder wie Kambodscha, Afghanistan, Pakistan, Indien, Asarbaidschan sind neben vielen afrikanischen Ländern von mehreren Studenten vertreten, so dass man das Gefühl hat, eine kompakte Welt vor sich zu haben.

Unsere Tradition, die den Wert der Studierenden stets erkannt und so diese mit allen Mitteln unterstützt hat, macht unsere Aufgabe in Ägypten umso bedeutender. So hat auch die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs eine Tradition geschaffen, indem sie seit 20 Jahren mit ihren Opfertierspenden in Ägypten in erster Linie die Studierenden berücksichtigt.

Ein weiterer Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist, dass alle Opfertierspenden unter 5000 Studenten bereits am ersten Tag verteilt werden konnten. Dies ist neben dem Hauptzuständigen Mustafa Bağ auch unseren Helfern vor Ort zu verdanken, die eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Sie führten rechtzeitig die Aufnahme der Studenten in die Spenderliste auf und kauften zudem zügig die Opfertiere auf, um sie pünktlich auf die Schächtung am ersten Tag vorzubereiten.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass wir mit diesen Diensten keine einzelnen Bittgebete aus Ägypten empfangen, sondern Tausende von Studenten nehmen uns in ihre Bittgebete auf. (ab)

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