Gemeinschaft

Opfertierkampagne bringt ehrenamtliche Helfer zusammen

03. November 2008

In der Versammlung in Kerpen sagte der Vorsitzende der IGMG, Yavuz Celik Karahan, in seiner Begrüßungsrede, dass sie sich mit der diesjährigen 24. Opfertierkampagne erneut zum Ziel gesetzt haben, Bedürftige auf der ganzen Welt zu erreichen und bezeichnete die ehrenamtlichen Helfer als die Stellvertreter der europäischen Muslime. Das Wohlwollen Allahs stehe im Mittelpunkt der Dienste und dies dürfe nicht vergessen werden. Des Weiteren betonte er die Wichtigkeit der Solidaritätsbekundung mit der Ummah.

Der Generalsekretär, Oguz Ücüncü, betonte indessen die zunehmende Bedeutung der Kampagne im Hinblick auf die globale Finanzkrise und der steigenden Armut. Weiter teilte er mit, dass die Opfertierkampagne zwar nur begrenzte Hilfe ermögliche, aber dass dies eine Gelegenheit wäre, Zeichen zu setzen: „Solange es Ungerechtigkeit auf der Welt gibt, werden wir die Opfertierkampagne durchführen. Unser Ziel ist es, Ungerechtigkeit auf der Welt zu beheben.“

Ali Bozkurt, Leiter für Soziale Dienste der IGMG und Zuständiger für die Opfertierkampagne, bedankte sich bei den Helfern für ihr Mitwirken und teilte mit, dass die Kampagne begonnen hätte. Zusätzlich zu den Ländern der letzten Jahre erstrecke sich die diesjährige Kampagne auf die Gebiete Ostturkestan in China und auf weitere Gebiete in Mauretanien. Ziel sei es, die Anzahl der Länder und Opfertiere jedes Jahr zu steigern.

In diesem Jahr werden mehr als 200 freiwillige Helfer, stellvertretend für die Muslime in Europa, auf der ganzen Welt Opfertiere verteilen. Dabei sei das eigentliche Ziel nicht die Übergabe von 3-5 Kilo Fleisch, sondern das Streben nach Allahs Wohlwollen und die Solidaritätsbekundung mit den Bedürftigen der Ummah.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde ein kurzer Film zu der Opfertierkampagne 2007 gezeigt und diese anschließend den freiwilligen Helfern ausgeteilt. Zudem erhielten die Helfer Materialien wie Poster, Tüten u.ä. zur Mitnahme in die Länder, in denen die Opfertierkampagne durchgeführt wird.

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die freiwilligen Helfer eine kurze Unterweisung in den Bereichen Video- und Fotoaufnahmen. Die Versammlung endete mit der Bitte um Weiterleitung von Segenswünschen. (fy)

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