Gemeinschaft

Opfertierkampagne: Ein „Treffen mit der Umma“

28. Oktober 2009

Der IGMG-Vorsitzende Yavuz Çelik Karahan hat in seiner Rede herausgestellt, dass diese Kampagne einen tieferen Sinn habe als das Verteilen von Fleisch. Er bezeichnete das Projekt als ein Treffen mit der Umma„. Die Bedeutung der jährlichen Opfertierkampagnen, so Karahan, habe er 1992 besser begriffen, als er als Helfer auf der philippinischen Insel Mindanao tätig war. In den Zielländern werden die Menschen vielleicht lediglich einmalig durch diese Kampagne Fleisch auf den Tisch bekommen. Darüber hinaus werden nicht alle bedürftigen Menschen von der Kampagne erreicht werden. Der Hauptgedanke dieses Projektes besteht allerdings darin, dass wir von hier aus in diese fernen Länder reisen und uns mit unseren Brüdern und Schwestern treffen, um sowohl Gottes als auch ihr Wohlwollen zu erlangen.“, erklärte Karahan in seiner Rede.

 

Auch wenn die IGMG keine Hilfsorganisation sei, gehöre der Zusammenhalt mit hilfsbedürftigen und unterdrückten Menschen sowie der Zusammenhalt mit jenen zum Aufgabenbereich der IGMG. Die ehrenamtlichen Helfer der IGMG seien Vertreter der in Europa lebenden Muslime. Somit ist diese Kampagne auch ein Symbol für die Unterstützung, den Zusammenhalt sowie der Geschwisterlichkeit unter den Muslimen auf der Welt.“, beendete Karahan seine Ausführungen.

 

Auf der Versammlung wurden auch die Länder der Kampagne bekannt gegeben. Unter den neuen Ländern und Regionen der diesjährigen Opfertierkampagne seien Kambodscha und die Patani Region Thailands in Asien, Ghana in Westafrika, Argentinien und Kolumbien in Südamerika sowie Marokko in Nordafrika.

 

Die IGMG-Abteilung für Soziale Dienste erklärte, dass auch dieses Jahr der Schwerpunkt der Hilfsarbeiten wie in der Vergangenheit in der Türkei liege. Weitere Schwerpunktländer seien aufgrund des Erdbebens und der darauffolgenden Wetterbedingungen Indonesien, bedingt durch die schweren inneren Konflikte, infolgedessen die Menschen innerhalb des Landes umziehen, Pakistan, sowie Indien, da es weltweit eines der Länder mit den meisten Muslimen ist. (bua)

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