Gemeinschaft

Opfertierkampagne in Pakistan I

01. Dezember 2009

Wir möchten unter den Hunger leidenden Menschen Hoffnung verbreiten und auch wenn wir nicht alle erreichen können, so möchten wir eine Kerze im Dunkeln anzünden.

Bei der IGMG-Opfertierkampagne steht nicht das Materielle im Vordergrund sondern die Geschwisterlichkeit. Sie wird als Gelegenheit wahrgenommen den Armen und Bedürftigen zu zeigen, dass man sie nicht vergessen hat und dass man sich für sie verantwortlich fühlt.

Nach einer 48-stündigen Reise kommen wir in der Stadt Lahore an, wo uns die dortigen Partnerorganisationen herzlich willkommen heißen. Nach einer Ruhepause treffen wir uns mit den örtlichen Organisatoren und planen den weiteren Ablauf der Opfertierkampagne.

Da das Opferfest in Pakistan am Samstag gefeiert wird, beten wir am Samstag das Opferfest-Gebet und erleben gemeinsam das Band der Geschwisterlichkeit und das Umma-Gefühl. Als wir die Menschen nach dem Gebet umarmen und zum Fest gratulieren ist es als ob wir unsere eigenen Geschwister umarmen würden. Als wir ihnen erzählen, dass wir aus Deutschland angereist sind um mit ihnen das Fest zu begehen, steigt ihre Freude und sie betrachten uns mit anderen Augen. Wir frühstücken gemeinsam und versuchen die Menschen Pakistans näher kennen zu lernen. Bis zum dritten Tag des Opferfestes werden wir an 50 Orten in Pakistan Opfertiere schächten und verteilen. Mit einem Team aus insgesamt neun ehrenamtlichen Helfern (Ismail Isik, Mustafa Hamurcu, Salih Ercin, Nihat Turan, Oguzhan Bakir, Harun Bayraktar, Hilmi Sepetci, Arif Soylu ve Taner Dogan) werden wir die Schächtung und Verteilung organisieren. In Gruppen aufgeteilt reisen wir in die verschiedenen Regionen Pakistans, um die Opfertierkampagne zu verwirklichen. (fy)

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