Pressemitteilung

Pressemitteilung: „Unsere Hilfsprojekte für Somalia sind in vollem Gange“

20. August 2011

Dazu sagte Ergün: „Angesichts der Notlage in Afrika haben wir schon in den ersten Tagen Spenden aus unserem Fitra- und Zakat-Fond bereitgestellt und in das Krisengebiet gesendet. Die Lage vor Ort und das Leid der Menschen haben uns aber klar gemacht, dass größere Aktionen erforderlich sind.

Ohne viel Zeit zu verlieren, versuchen wir, die mittels unserer Kampagne gesammelten Spenden den notleiden Menschen in Somalia zukommen zu lassen. Am 22. August werden unsere Helfer in die Flüchtlingslager in Kenia, Somalia, Äthiopien und Dschibuti reisen. Mit Ausnahme von Kenia werden die IGMG-Helfer vor Ort oder in den Nachbarstaaten Nahrungsmittel aufkaufen und in den Flüchtlingslagern verteilen.

Am 23. August startet unser Frachtflugzeug aus Istanbul und fliegt, beladen mit dringend benötigten Nahrungsmitteln, nach Kenia. In den Flüchtlingslagern wird die Verteilung dann von unseren Helfern organisiert.

Damit es aber nicht bei einmaligen Aktionen bleibt, sondern langfristige Lösungen erarbeitet werden können, sind wir auch mit Vertretern der somalischen Regierung in Kontakt getreten. Falls für Sicherheit gesorgt werden kann, werden wir auch nachhaltige Projekte unterstützen, damit die Grundbedürfnisse der Somalier dauerhaft gewährleisten werden.

Leider lassen jene Staaten, die ohne weiteres Milliarden für Kriegswaffen ausgeben, hinsichtlich der humanitären Notlage die gleiche Sensibilität vermissen. Deshalb ist es die Aufgabe der Zivilgesellschaft, den hungernden Menschen zur Hilfe zu eilen. Es obliegt Gemeinschaften wie der IGMG, sich solidarisch zu zeigen und das Leid der Menschen zu teilen, indem Hilfe geleistet wird, ohne zwischen Religion, Sprache, Hautfarbe und Ethnie zu unterscheiden.

Als Gemeinschaft, die sich an dem Ausspruch des Propheten Muhammad (saw), „Wer sich gesättigt zu Bett legt, während der Nachbar hungert, gehört nicht zu uns“ orientiert und sich ihrer Aufgabe bewusst ist, werden wir unsere Hilfsaktionen, insbesondere in diesem Gebiet, entsprechend unseren Kräften fortführen.“

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