Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Nirgendwo sind Chancenungleichheit so ausgeprägt und gut dokumentiert wie in der Bildung. Dass die Politik, dennoch nichts dagegen unternimmt, ist ein Armutszeugnis“, erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die am Montag vorgelegte IFO-Studie, wonach der Bildungserfolg maßgeblich vom Elternhaus abhängt.
„Wer die Kausalkette zwischen Rassismus und Altersarmut nicht unterbricht, zahlt am Ende die Rechnung“, erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Befunde der Studie „Grenzen der Gleichheit: Rassismus und Armutsgefährdung“ des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Danach haben Betroffene von rassistischer Diskriminierung ein deutlich erhöhtes Armutsrisiko. Dies gilt auch bei einem hohen Bildungsniveau und Erwerbstätigkeit. Unter den benachteiligten Gruppen sind Musliminnen und Muslime mit am stärksten betroffen.
„Wer die Jugend vernachlässigt, sie mit ihren Ängsten und Sorgen alleine lässt, bekommt früher oder später die Quittung“, erklären Furkan Kahraman und Zehra Karataş, Vorsitzende der Jugendorganisationen der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die Trendstudie „Jugend in Deutschland 2024“. Danach gibt es einen deutlichen Rechtsruck: 22 Prozent der jungen Menschen würden AfD wählen.
„Menschenrechte erodieren weltweit. Das ist eine traurige Bilanz. Sorgen bereitet aber auch, dass demokratische Rechtsstaaten immer öfter weggucken“, erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
„Die Schule ist für muslimische Schülerinnen und Schüler leider nicht nur ein Ort der Bildung, sondern oft auch ein Ort der Stigmatisierung. Lehrkräften fehlen oft interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen“, erklärt Ali Mete, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind erste Teilergebnisse der „Distanz“-Studie der Universität Vechta und der Internationalen Hochschule Bremen, die am Dienstag vorgestellt wurden.
Der Ramadan neigt sich dem Ende zu – für Musliminnen und Muslime eine Erfahrung von unschätzbar wichtigem Wert. Möge das Ramadanfest uns eine ebenso segensreiche Zeit bescheren“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist das bevorstehende Ramadanfest.