Gemeinschaft

Spuren des Krieges im Libanon

01. Januar 2007

Libanon steht nach den Angriffen der israelischen Armee immer noch unter Trümmern. Hier werden wir Zeuge davon, wie ein Land nur zum eigenen Vorteil das zivile Leben in einem anderen Land und die Menschen dort mit Kriegsstrategien vernichten kann. Die libanesische Regierung und die Hizbullah versuchten die Leiden der Kriegsopfer zu lindern. Leider stellten wir fest, dass es noch viel zu tun gibt.

In Libanon ist insbesondere zu beobachten, wie das palästinensische Volk massenweise ausgewiesen wurde. Dieses begann damit, dass Libanon 1950 die Palästinenser aufgenommen hat. Die Palästinenser lebten anfangs in Zeltwohnungen, mit der Zeit entwickelten sich diese Orte zu Slums. Sie haben keine besonderen Bürgerrechte, weder Recht auf Arbeit noch auf Besitztümer. Sie leben in einer eingeengten Umgebung, die für sie ausgesucht wurde. Da diese Regionen geographisch gesehen nicht ausgeweitet werden können und die Bevölkerungsrate 20 000 erreicht hat, werden auf die Wohnungen in den Flüchtlingslagern Schlupflöcher gebaut.

Die IGMG-Opfertierkampagne wird in Beirut und Umgebung, insbesondere in diesen Flüchtlingslagern durchgeführt. Insgesamt werden 584 Opfertiere geschächtet. Neben den Schächtungen erfahren wir durch Besuche der Zeltwohnungen Informationen über die Region. Anhand dieser Kenntnisse verteilen wir zusätzlich Lebensmittelhilfe dank der finanziellen Unterstützung, die neben den Opfertierspenden mitgegeben wurden.

[supsystic-social-sharing id="1"]