Gemeinschaft

Türkischer Botschafter zu Besuch bei der IFW

07. Januar 2010

Der Botschafter wurde vom IFW-Vorstandsvorsitzenden Mag. Muhammet Turhan und den Kommissionsmitgliedern der IFW herzlichst empfangen. Nach der Begrüßungsrede des Gastgebers Muhammed Turhan, übernahm der  Kommissionsleiter der  JUWA Süleyman Boynukara das Wort. Dieser folgten dann die Reden von Necip Karaca aus der Abteilung für Soziale Dienste bezüglich ihrer Tätigkeiten und die Rede Ümit Vurals aus der Rechtsabteilung, der gleichzeitig der Vorstandsvorsitzender der PERSPEKTIVE (Arbeitnehmervertretung) ist.

Weitere Ansprachen hielten der Kommissionsleiter für Kindergärten Mehmet Akkaya, Yakup Gecgel für die Öffentlichkeitsarbeit, Mesut Koca für die Bildungsabteilung und abschließend noch H. Ibrahim Uyar für die Hadsch und Pilgerorganisation.

Der Botschafter der Republik Türkei beglückwünschte Muhammet Turhan und sein Team für die würdevollen Dienste und brachte zu Beginn seiner Rede seine Freude über dieses Zusammenkommen zum Ausdruck.

Kadri Ecvet Tezcan gestattete desweiteren einen kurzen Einblick in seine Berufslaufbahn: Seine Tätigkeit als Botschafter begann er in Aserbaidschan und setzte in Polen fort. Seine letzte Ernennung als Botschafter der Republik Türkei hätte ihn nach Wien geführt, was Ihm wegen der dort lebenden türkischen BürgerInnen viel Freude bereite. Er appellierte an die Anwesenden, dem hohen Druck des Alltags nicht mit Bestürzung zu begegnen. Desweiteres sprach er über die Wichtigkeit eines harmonischen Miteinanders und den Nutzen der Islamischen Föderation. Der Botschafter teilte dem Vorstand der Islamischen Föderation in Wien seine Gedanken zu den Tätigkeiten der IFW mit. „Die Präsentation über die IFW-Tätigkeiten verdeutlichte die Entwicklung +ber die letzten zwanzig Jahren und diesen Fortschritt zu sehen hat mich sehr bewegt. Möge Allah eure Dienste belohnen und eure Wege ebnen. Wir leben in Wien. Wir müssen unserer Zukunft – der Jugend – unsere Religion, Kultur und Traditionen lehren. Denn eine Gesellschaft ohne Religion kann keine Moral und Ehre haben. Eurer Solidaritäts-Projekt, welches ihr schon seit vier Jahren durchführt, wurde vom ehemaligen Bundeskanzler Dr. Gusenbauer gelobt, was kann das anderes sein, als eine Zustimmung zu euren Projekten?“

Ferner sagte der Botschafter, dass er zu allen Vereinen und Organisationen in Österreich gleiche Beziehungen pflege und besiegelte seine Rede mit der Wichtigkeit der Zusammenarbeit all dieser Institutionen und Organisationen.

Der Besuch des Botschafters wurde nach Übergabe verschiedener Präsente durch den Vorstandsvorsitzenden der IFW, Herr Turhan, beendet.

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