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Islamfeindlichkeit

1. Juli: Tag gegen Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus

„Der 1. Juli ist eine Zäsur im kollektiven Gedächtnis aller Musliminnen und Muslime. Dieser Tag steht für antimuslimischen Rassismus jeder Art. Dieser Tag ist uns aber auch eine wichtige Mahnung“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des Tages gegen Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

Islamische Gemeinschaft begrüßt Beobachtung der AfD

„Wir begrüßen die bundesweite Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. Das war überfällig“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Bekir Altaş weiter:

Islamische Gemeinschaft zum Halle-Prozessauftakt: Eine weitere Enttäuschung verkraften wir nicht

„Der Prozess zum rassistisch motivierten Anschlag in Halle ist mehr als ein Verfahren über eine abscheuliche Tat. Mit diesem Prozess steht und fällt auch das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Justiz. Ein weiteres Justiz-Debakel wie im NSU-Prozess verkraften wir nicht“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Auftakt des Prozesses zum rassistisch motivierten Anschlag in Halle.

Islamische Gemeinschaft fordert europaweites Engagement gegen Rassismus

„Antimuslimischer Rassismus ist europaweit ein wachsendes Problem. Für Deutschland bietet die EU-Ratspräsidentschaft eine gute Gelegenheit, das Thema zu platzieren und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der elfte Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbini im Dresdener Landgericht sowie der Beginn der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli.

Bürgermeister-Debatte offenbart gefährliche Denkmuster

„Wir müssen Debatten darüber, ob Muslime mit CSU-Parteibuch Bürgermeisterkandidat werden können, überwinden. Denkmuster, die solche Diskussionen auslösen, spalten unsere Gesellschaft und sind gefährlich“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

Islamfeindlichkeit ernst nehmen

„Islamfeindlich motivierte Straftaten müssen stärker in den Blick genommen werden. Die Innenministerkonferenz ist hierzu eine gute Gelegenheit“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die Innenministerkonferenz in Lübeck.

Bestürzung über Angriff auf Moschee in Frankreich

„Der Angriff auf die Moschee in Südwesten Frankreichs hat uns zutiefst bestürzt. Es ist höchste Zeit, dass wir die Kausalität zwischen Hass und Hetze in Wort und Schrift und der Tat verstehen und unser Handeln danach ausrichten“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist ein mutmaßlich islamfeindlich motivierter Anschlag auf eine Moschee im französischen Bayonne, bei dem zwei Menschen schwer verletzt wurden. Der mutmaßliche Täter ist ehemaliges Mitglied der rechtsextremen Partei Front National (heute: Rassemblement National) und war in den sozialen Medien bereits vor der Tat islamfeindlich aufgefallen.

Frauen mit Kopftuch trauen sich nicht mehr auf die Straße

„Die Verunsicherung bei Frauen, die ein Kopftuch tragen, nimmt zu. Sie trauen sich immer seltener auf die Straße aus Angst vor Übergriffen. Zehn Jahre nach dem Mord an Marwa El Sherbini ist das ein Armutszeugnis“, erklären Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), und Meryem Saral, Vorsitzende der IGMG-Frauenjugendorganisation. Anlass ist der Tag des antimuslimischen Rassismus, der jährlich am 1. Juli begangen wird in Gedenken an Marwa El Sherbini. Sie wurde Opfer eines ausländer- und islamfeindlich motivierten Mordes. Die schwangere Mutter wurde am 1.7.2009 während einer Verhandlung am Landgericht Dresden mit mehreren Messerstichen vor den Augen ihres kleinen Sohnes und ihres Ehemannes getötet.