Gemeinschaft

Veranstaltung anlässlich der Kadr-Nacht in Bergkamen

18. September 2009

Anlässlich der Feierlichkeiten zur Kadr-Nacht besuchte der Vorsitzende des Regionalverbandes Ruhr A, Özcan Kuri, die noch Dar'ul Erkam Moschee in Bergkamen, deren Bau noch nicht abgeschlossen ist. Nachdem Iftar-Essen, das die Gemeinde täglich in einem Iftar-Zelt spendete, begab man sich in Moschee.

Nach einer einführenden Rede des Leiters der Irschadabteilung, Salih Özbay, wurde das Wort dem Regionalverbandsvorsitzenden überlassen.

Kuri gratulierte allen zur Kadr-Nacht und brachte seine Zufriedenheit bezüglich des Verlaufs der Bauarbeiten zur Sprache. „Nur mir eurer Unterstützung ist es möglich, diese Moschee, die den Namen der ersten Gebetsstätte des Propheten trägt, zu beenden, um sie den kommenden Generationen zu übergeben.“, so Kuri.

Der Vorsitzende des Regionalverbandes rief ferner alle auf, sich durch Spenden an der Finanzierung des Moscheebaus zu beteiligen, „denn, so Kuri, wer möchte, dass ihm auch noch nach seinem Tod die Belohnung dafür gutgeschrieben wird?“

In seiner Rede sprach Özcan Kuri auch die internationale humatitäre Hilfe der IGMG an, die durch die Zakât und Fitr-Kampagne der IGMG ermöglicht wurde und in deren Rahmer er in der vergangenen Saison in einem Flüchtlingslager im Sudan tätig war. Zehn Tage lang habe man gemeinsame mit anderen Hilfsorganisationen wie der IHH, Cansuyu und Kimse Yok mu? 25 000 Flüchtlingen zur Hilfe geeilt. „Die Situation ist wirklich bedrückend. Wir haben mit ansehen müssen, wie Mütter versuchten, den Hunger ihrer Kinder mit gezuckertem Wasser zu stillen. Ähnliches haben uns die Helfer in Bangladesch berichtet.“, sagte Kuri.

Anschließend sprach Salih Özbay über die Bedeutung der Kadr-Nacht. „Im Koran heißt es, dass die Gottesdienste, die in dieser Nacht verrichtet werden, so verdienstvoll sind, wie die Gottesdienste in Tausend Monaten.“, bemerkte Özbay. Ferner bedankte sich Özbay für die finanzielle Unterstützung der Gemeindemitglieder.

Anschließend berichtete der Vorsitzende der Gemeinde, Isa Altın, ausführlich über den Stand der baulichen Maßnahmen. „Wie bekannt befand sich unsere ehemalige Moschee in keinem guten Zustand. Nachdem wir von der Stadtverwaltung die Genehmigung für einen Neubau erhalten hatten, haben wir am 1.4.2009 den Neubau begonnen. Bisher konnten lediglich 78 000 Euro gesammelt werden, es werden jedoch 500 000 Euro insgesamt benötigt. Wir hoffen auf Ihre und die Hilfe unserer Geschwister in ganz Europa.“

Nach einigen Beiträgen anderer Vorstands- und Gemeindeitglieder ging man zum Tarâwih-Gebet über.

Spenden für den Moscheebau können an folgende Bankverbindung überwiesen werden:                                                                                             

Volksbank Kamen-Werne                                                                            Konto: 5100736802                                                                                      BLZ:    44361342

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