Gemeinschaft

Wenn Muslime die Pforten der Gebetshäuser öffnen, kommt der Islam ins Gespräch

31. Mai 2010

Im Rahmen dieser Veranstaltung, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, trugen sowohl Veranstalter, als auch Besucher einen großen Beitrag zur Integration bei. Denn bei persönlichen Begegnungen lassen sich viele Fragen und Vorurteile aus der Welt schaffen-ganz nach dem Motto, „nur durchs Reden kommen die Leut zam“. Da nicht jeder in Österreich einen muslimischen Freund oder muslimischen Nachbarn hat, besteht oft keine Möglichkeit, offene Frage zu klären und den authentischen Islam kennenzulernen.

 

Seit 100 Jahren leben nun Muslime in Österreich Tür an Tür mit anderen Bürgerinnen und Bürgern. Trotzdem war und ist selbst heute noch so, dass das „Nahe“ noch so fern ist. Es ist meistens das fehlende Wissen über den Anderen, das die Grundlage von Angst und Unbehagen bildet.

Die Gebetshäuser der IFW öffneten ihre Türen und boten ihre Räumlichkeiten als Orte für eine harmonische Begegnung an, so dass im Zentrum des religiösen Lebens der Muslime, ein Einblick in die Religion des Islam und ihre Spiritualität ermöglicht werden konnte.

Zahlreiche Gäste, wie Politiker, Vertreter anderer Religionsgesellschaften und Nachbarn nahmen die Gelegenheit zur Zusammenkunft wahr. Bei den offenen Gesprächen konnten die Aspekte einer Moschee vorgestellt und viele Fragen beantwortet werden.

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