PRESSEMITTEILUNG

IGMG startet Näh-Projekt – Mund- und Nasenmasken für Gesundheitspersonal

07. April 2020
Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) startet in Kooperation mit „Fudul“, der Zentralstelle für Islamische Wohlfahrt und Soziale Arbeit, ein europaweites Projekt zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern sowie anderen systemrelevanten Berufsgruppen. Das Projekt trägt den Namen „Wir danken mit Masken“ und soll Personen, die aufgrund der Corona-Epidemie bei der Arbeit einen Mund- und Nasenmasken tragen sollten, helfen, ihren Arbeitsalltag sicherer zu gestalten.

Ein Jahr nach Christchurch – Rassismus bleibt das Problem

15. März 2020
„Auch ein Jahr nach dieser Tat ist es unmöglich, das Geschehene in Worte zu fassen. Was uns bleibt ist die Sorge vor weiteren Anschlägen. Denn wirksame Maßnahmen gegen Rassismus wurden auch nach Halle und Hanau nicht eingeleitet“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der erste Jahrestag des antimuslimisch motivierten Terroranschlags im neuseeländischen Christchurch, bei dem 51 Menschen getötet und viele teilweise schwer verletzt wurden.

IGMG sagt Freitagsgebete ab

14. März 2020
„Nach sorgfältiger Beratung und Abwägung kommen wir nicht umhin, bis zum 2. April 2020 alle Freitagsgebete und Bildungsveranstaltungen in den IGMG-Moscheegemeinden abzusagen“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die aktuelle Gefährdungslage wegen dem Coronavirus.

Der humanitären Verantwortung gerecht werden

02. März 2020
„Europa muss Menschenrechtsverletzungen an der türkisch-griechischen Grenze unverzüglich beenden. Was dort derzeit passiert, ist eine humanitäre Bankrotterklärung“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die eskalierende Flüchtlingssituation an der türkisch-griechischen Grenzen.

Zum Kopftuchverbot – Entscheidung des Bundesverfassungsgericht ist Wasser auf die Mühlen der Falschen

27. Februar 2020
„Die Entscheidung stellt für Musliminnen ein faktisches Berufsverbot dar und ist Wasser auf die Mühlen der Falschen. Der Beschluss überzeugt nicht und schließt Musliminnen weiter aus“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen (2 BvR 1333/17).