Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Der Angriff auf die Synagoge in Halle trifft uns Muslime mitten ins Herz. Unsere Solidarität mit den jüdischen Gemeinden ist uneingeschränkt“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der rassistisch motivierte Angriff auf eine Synagoge in Halle und auf einen Döner-Imbiss.
„Muslime sind aufgrund zahlreicher traumatischer Erfahrungen in den vergangenen Jahren –Moscheebrände, NSU – stark verunsichert. Es ist Angelegenheit der Politik und den Sicherheitsbehörden, ihnen ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Durchsuchungen in vier Bundesländern gegen mutmaßliche Verfasser von Drohbriefen, die im Juli und in Folgemonaten unter anderem an Moscheen adressiert waren.
„Wo und was Heimat ist, entscheidet jeder für sich ganz individuell. Der Begriff wird jedoch zunehmend von Rechtspopulisten vereinnahmt und heruntergebrochen auf ein nationalistisches Verständnis. Das werden wir nicht zulassen“, erklärt Osman Yusuf, Leiter der Abteilung für Verbandskommunikation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der bundesweite Tag der offenen Moschee (TOM), der jährlich am 3. Oktober stattfindet.
„Bei der Wahl in Sachsen und Brandenburg geht es auch um die Frage, in was für einer Gesellschaft und in was für einem Land wir leben wollen. Soll sie offen und plural sein oder geprägt von Rassismus, Angst und Hass?“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am 1. September 2019.
„Das ist ein faktisches Kopftuchverbot mit verheerenden Folgen für die Betroffenen und unsere Gesamtgesellschaft. Damit gießt die niedersächsische Landesregierung Wasser auf die Mühlen der AfD“, erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Pläne der niedersächsischen Regierung, Richterinnen und Richtern sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälten in Zukunft das Tragen von religiösen Kleidungsstücken zu verbieten.