Millî Görüş e.V.
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Generalsekretariat
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„Die Erfassung islamfeindlicher Straftaten ist unvollständig, die offizielle Liste der Bundesregierung weist viele Lücken auf. Besorgniserregend ist die lasche Haltung von Ermittlungs- und Sicherheitsbehörden nach antimuslimischen Delikten“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag über „Islamfeindlichkeit und antimuslimische Straftaten im ersten Quartal 2017“ (BT-Drucksache 18/12319). Danach erfassten Polizei und Verfassungsschutz Anzeigen zu 208 Straftaten mit islamfeindlichem Hintergrund. Außerdem wurden 15 Übergriffe auf Moscheen registriert. Bekir Altaş weiter:
In einer 60-teiligen YouTube-Videoreihe erklärt die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) unter dem Titel „FAQih“ den Islam. Mit ausgewiesenen Experten sollen Themen wie Ramadan, Gebet oder Seelsorge aus muslimischer Sicht erklärt werden. Auch aktuelle Themen sollen in den 3-5-minütigen Videos angesprochen werden: etwa Schwimmunterricht, politische Partizipation, Flüchtlingshilfe oder soziale Verantwortung. Dabei geht es um Grundlegendes zur Lehre und Praxis des Islams sowie um die Kommentierung aktueller Ereignisse aus islamischer Perspektive.
„Auf internationalen Bühnen predigt die Bundesregierung Religionsfreiheit, auf nationaler Ebene schränkt sie sie ein, insbesondere wenn es um den Islam geht“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der internationalen Konferenz „Friedensverantwortung der Religionen“, die am heutigen Montag (22. Mai 2017) im Auswärtigen Amt von Außenminister Sigmar Gabriel eröffnet wurde. Bekir Altaş weiter:
Übt euch in Selbstkritik!
„Das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen spricht eine klare Sprache. Die Botschaft der Wähler an die Parteien lautet: Übt euch in Selbstkritik!“, sagte Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen.
„Der NSU-Prozess ist weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hat vielmehr der Politik geholfen, sich mit Verweis auf das laufende Verfahren, aus der Verantwortung zu ziehen.“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der vierte Jahrestag vom Beginn des NSU-Prozesses am 6. Mai 2013 vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts München. Bekir Altaş weiter:
„Die Ankündigung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Rechtsextremismus in der Bundeswehr zu bekämpfen, verdient Respekt. Anstatt sie für ihre klaren Worte zu kritisieren, sollte man sie in ihrem Vorhaben unterstützen“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist das Bekanntwerden eines mutmaßlich rechtsextremistischen Bundeswehrsoldaten, der als Flüchtling getarnt staatsgefährdende Anschläge geplant haben soll. Bekir Altaş weiter: