Millî Görüş e.V.
İrşad Başkanlığı
Irschadabteilung
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Das fünfmalige Gebet gehört zu den fünf Säulen des Islams. Sie ist eine der wichtigsten Ibâdas. Im Koran heißt es: „Beobachtet das Gebet und (besonders) das mittlere Gebet und steht vor Allah in Ehrfurcht“[1]. Vor allem das gemeinsame Gebet hat einen besonderen Stellenwert. Dazu sagte unser Prophet ﷺ: „Das Gebet, das in der Gemeinschaft verrichtet wird, ist 27-mal segensreicher als das Gebet, das alleine verrichtet wird.“[2]
Es gibt kein einziges Freitagsgebet, bei dem der Prophet ﷺ keine Predigt gehalten hat. Er sagte: „Betet so, wie ihr mich beten gesehen habt.“[1] Wäre die Freitagspredigt keine Pflicht, hätte der Prophet ﷺ sie manchmal ausgelassen. Da das nicht der Fall ist gehören Predigt und Gebet am Freitag zusammen.
Regeln geben uns Sicherheit und Orientierung. Damit wir Glückseligkeit im Diesseits und im Jenseits erlangen können, hat Allah uns bestimmte Gebote und Verbote mitgeteilt. Diese gelten für unser persönliches, als auch gesellschaftliches Leben. Im Koran werden diese Grenzen als „Hudûdullah“, also als Grenzen Allah bezeichnet. Sie wurden im Koran und durch unseren Propheten ﷺ verkündet.
In der Anfangszeit des Islams in Mekka wurde nur im engsten Kreis unseres Propheten ﷺ über den Koran gesprochen. Arkam ibn al-Arkam (r) gehörte zu diesen Menschen. Voller Begeisterung hatte er unserem Propheten ﷺ zugehört und den Islam angenommen. Er war einer der ersten Jugendlichen, die dem Propheten ﷺ folgten.
Allah erschuf Mann und Frau mit Liebe zueinander. Gleichzeitig gab er ihnen unterschiedliche Eigenschaften und Verantwortungen. Eine ganz besondere Verantwortung ist das Elternsein, also die Rolle als Vater und Mutter. Im Koran heißt es: „O ihr, die ihr glaubt! Rettet euch und euere Familien vor dem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind.“[1]