Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Das deutsch-türkische Anwerbeabkommen ist ein Meilenstein für das muslimische Leben in Deutschland. 60 Jahre später ist es an der Zeit, dass die Politik Bedürfnisse und Forderungen von Musliminnen und Muslime mitdenkt und berücksichtigt“, erklärt der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün. Anlass sind die laufenden Koalitionsverhandlungen sowie der Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei vom 30. Oktober 1961.
„Der Tag der offenen Moschee hat sich im vergangenen Vierteljahrhundert zu einem festen Ereignis des Miteinanders in unserer Gesellschaft etabliert. Das 25-jährige Jubiläum bietet eine einmalige Chance auf eine gemeinsame Zeitreise“, erklärt Osman Yusuf, Leiter der Abteilung für Verbandskommunikation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der bundesweite Tag der offenen Moschee (TOM), der jährlich am 3. Oktober stattfindet.
„Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an den Wahlen auf. Insbesondere von Musliminnen und Muslimen wünsche ich mir eine deutlich höhere Wahlbeteiligung“, erklärt der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), Kemal Ergün. Anlass ist die bevorstehende Bundestagswahl am 26. September 2021.
„Wir gratulieren allen unseren jüdischen Freundinnen und Freunden zum Jom Kippur. Der Anschlag in Halle vor zwei Jahren an diesem höchsten jüdischen Feiertag lässt uns immer noch erschaudern“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des diesjährigen Jom Kippur.
„Die muslimische Bevölkerung in Deutschland fühlt sich von der Politik nicht vertreten. Das ist die Hauptursache für ihre geringe Wahlbeteiligung. Die Politik ist in der Pflicht“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind die Ergebnisse einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Danach bewerten deutsche Staatsbürger muslimischen Glaubens die Demokratie und das politische System in Deutschland positiver als der Durchschnitt der Bürger. Dennoch beteiligen sie sich seltener an Wahlen.