Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Schulbücher zeigen oft ein verzerrtes, problembehaftetes Weltbild von kultureller und religiöser Vielfalt. Das muss geändert werden“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Befunde aus der MIDEM-Studie „Lehrplanstudie Migration und Integration“. Danach spiegeln die Themen Migration und Integration in den Lehrplänen deutscher Schulen die Realität nicht angemessen wider. Bei der Darstellung von Migrantinnen und Migranten oder von Musliminnen und Muslimen werden auf problematische Stereotype zurückgegriffen sowie rassistische Vorurteile reproduziert.
Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), „HASENE International e.V.“ und die Zentralstelle für islamische Wohlfahrt und Soziale Arbeit (Fudul), unterstützen anlässlich des Weltwassertages gemeinsam zunächst 500 Moscheegemeinden dabei, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Moscheen sollen mit Wassersparstrahlreglern für Wasserhähne ausgestattet werden. Begleitet wird die Aktion von einer Informationskampagne zum Umgang mit Wasser.
„Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Es ist aber Zeit, einen ersten Rückblick zu wagen und das bisher Erlebte revue passieren zu lassen“, erklärt Osman Yusuf, Leiter der Abteilung für Verbandskommunikation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die Veröffentlichung einer knapp 200-seitigen Corona-Broschüre. Darin wirft die Islamische Gemeinschaft einen Rückblick auf die Pandemie und stellt inspirierende Projekte vor.
„Wir stehen vor einem weiteren Versuch, das muslimische Leben in Europa unmöglich zu machen“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist ein Gutachten des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH), Athanasios Rantos, zu zwei arbeitsrechtlichen Kopftuchfällen aus Deutschland. Nach Auffassung des Generalanwalts kann ein Arbeitgeber das Tragen von kleinen religiösen Zeichen durch seine Arbeitnehmer erlauben und größere – wie das Kopftuch – verbieten.