Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Der Prozess zum rassistisch motivierten Anschlag in Halle ist mehr als ein Verfahren über eine abscheuliche Tat. Mit diesem Prozess steht und fällt auch das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Justiz. Ein weiteres Justiz-Debakel wie im NSU-Prozess verkraften wir nicht“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der Auftakt des Prozesses zum rassistisch motivierten Anschlag in Halle.
„Das Aus der geplanten ‚Racial Profiling‘-Studie stärkt das Vertrauen in die Sicherheitsbehörden nicht. Im Gegenteil, es befeuert Spekulationen über Rassismus in der Polizei, die zu viele ‚Einzelfälle‘ liefert“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist die Absage des Bundesinnenministeriums der zuvor angekündigten Studie zu „Racial Profiling“ bei der Polizei.
„Antimuslimischer Rassismus ist europaweit ein wachsendes Problem. Für Deutschland bietet die EU-Ratspräsidentschaft eine gute Gelegenheit, das Thema zu platzieren und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der elfte Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbini im Dresdener Landgericht sowie der Beginn der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli.
„Eine Untersuchung der unsäglichen Polizeipraxis ‚Racial Profiling‘ ist überfällig. Eine Studie kann helfen, Probleme sichtbar zu machen und diese zu beseitigen – zum Vorteil der Betroffenen und auch der Polizei“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist eine Ankündigung der Bundesregierung, in einer Studie zu Racial Profiling das Phänomen zu untersuchen.