Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Laut einer Überlieferung unseres Propheten fragt Allah in der Nacht der Vergebung: ‚Gibt es niemanden, der mich um Verzeihung bitten möchte, damit ich ihm verzeihe? Gibt es niemanden, der Gaben und Genesung von mir möchte, damit ich sie ihm gebe?‘“, so Kemal Ergün, der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Berât-Nacht. Ergün weiter:
"Wer wegen seinem Kopftuch diskriminiert wird, sollte sein Recht einklagen. Benachteiligung dürfen wir nicht hinnehmen", erklärt Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenorganisation der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist ein jetzt bekanntgewordenes Urteil des Landesarbeitsgerichts Nürnberg (LAG) (Urt. v. 27.03.2018, Az. 7 Sa 304/17) zugunsten einer Muslima, die als Kassiererin bei der Drogeriemarktkette „Müller“ arbeitete. Ihr Arbeitgeber wollte sie mit Kopftuch nicht beschäftigen. Das Gericht gab der Muslima Recht. Handan Yazıcı weiter:
Die IGMG unterstützt die Aktion der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und ruft Muslime auf, als Zeichen der Solidarität ein Takke zu tragen. Hintergrund ist ein antisemitisch motivierter Angriff auf einen jungen Mann, der eine Kippa trug. Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) erklärt hierzu:
In mehreren europäischen Ländern haben Muslime an diesem Wochenende an mehr als 200 Ständen insgesamt 200.000 Bürgerinnen und Bürger erreicht, mit ihnen Gespräche geführt und Vorurteile abgebaut. Die Begegnungs-Aktion „Gestatten, Muslim“ wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt von der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).
„Wir verurteilen das Massaker im Gazastreifen auf das Schärfste und fordern die lückenlose Aufklärung der Vorfälle“, erklärt Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich des Massakers im Gazastreifen. Bei einem Vorgehen der israelischen Armee gegen Demonstranten wurden knapp zwanzig Palästinenser getötet und Hunderte verletzt. Kemal Ergün weiter: