FREITAGSPREDIGT
Hutba: Die Privatsphäre
26. Mai 2022
Der moderne Mensch hat ein starkes Bedürfnis, sich selbst zur Schau zu stellen. Dies ist fast schon zu seiner Lebensweise geworden. Was privat bleiben sollte, gibt er Preis, macht es sichtbar, verbreitet es. Der Spruch „Ich denke und glaube, also bin ich“ gilt nicht mehr. Heutzutage gilt eher: „Ich werde gesehen, also bin ich.“ Dabei haben alle Propheten, von Adam (a) bis Muhammad ﷺ, den Schutz der Privatsphäre besonders betont. Privatsphäre bedeutet, etwas zu schützen, ganz besonders die persönlichen Dinge. All das, was der Mensch für sich behalten sollte, macht seine Privatsphäre aus.Hutba: Halal leben
19. Mai 2022
„Halal“ und „haram“ sind wichtige Begriffe im Islam. Was religiös erlaubt ist, nennt man halal, was verboten ist, ist haram. Wer sich die Gebote und Verbote Allahs zu Herzen nimmt, sucht in allen Lebensbereichen das, was halal ist, und hält sich von allem fern, was haram ist. Im Koran heißt es: „O ihr Menschen! Esst von dem, was auf Erden erlaubt und gut ist, und folgt nicht den Fußstapfen Satans; siehe, er ist euch ein offenkundiger Feind.“Hutba: Geschwisterlichkeit
12. Mai 2022
Geschwisterlichkeit ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Sie muss gehegt und gepflegt werden. Sie ist ein Geschenk Allahs, für das wir dankbar sind. Wir können unsere Geschwister auf verschiedene Weisen unterstützen – physisch und psychisch, materiell und immateriell. Unabhängig davon, ob sie in der Nähe oder in der Ferne leben. Die Angelegenheiten aller Muslime weltweit sind auch unsere Angelegenheiten. Unseren armen und bedürftigen Geschwistern sollten wir uns annehmen und sie auf keinen Fall alleine lassen.Hutba: Unsere Spiritualität beibehalten
05. Mai 2022
Der Ramadan ist vorbei, aber wir spüren immer noch seine positive Aura. Besonders zwei Dinge erfüllen uns in diesen Tagen mit Freude: Erstens, dass wir während des Ramadans unseren Ibâdas nachgekommen sind, und zweitens, dass wir für unsere guten Taten inschallah reichlich belohnt werden. Wir danken Allah dafür, dass wir all das mit seiner Hilfe geschafft haben.Hutba: Abschied vom Ramadan
28. April 2022
Der Ramadan hat uns von Grund auf erneuert. Er hat uns an Werte erinnert, die wir vielleicht vernachlässigt haben. Er hat uns daran erinnert, menschlich zu sein. Er hat uns gezeigt, barmherzig zu sein, zu teilen, zu vergeben und um Vergebung zu bitten. Das Fasten hat die Wüste in unseren Herzen wieder erblühen lassen. Durch die Mukâbala hat er unsere Beziehung zum Koran gestärkt. Wir haben die Nächte des Ramadans mit dem Tarâwîh-Gebet verbracht und so die Nähe zu Allah und das Wissen um den Miradsch neu belebt. Hutba: Die Kadr-Nacht
21. April 2022
„Wir haben ihn wahrlich in der Nacht des Schicksals herabgesandt. Und was lässt dich wissen, was die Nacht des Schicksals ist? Die Nacht des Schicksals ist besser als tausend Monate. In ihr kommen die Engel und der Geist mit der Erlaubnis ihres Herrn herab, mit jeglichem Auftrag. Frieden ist sie bis zum Anbruch der Morgenröte.[1]











