Pressemitteilung

Stellvertretender türkischer Ministerpräsident Emrullah Işler besucht die IGMG

03. Februar 2014

Kemal Ergün bedankte sich bei Prof. Dr. Emrullah Işler und sagte: „Die IGMG ist eine Religionsgemeinschaft, die einen Beitrag zum Erhalt der Werte und der Kultur leisten will. Wir befassen uns intensiv mit gesellschaftlichen Fragestellungen, die die Muslime betreffen und legen besonderen Wert auf diesen Bereich. Insbesondere die Förderung der gesellschaftlichen Teilnahme ist eines unserer Schwerpunkte. Als Muslime versuchen wir vor allem mit den Werten, die wir aus unserer Kultur und unserem Glauben schöpfen, hier einen positiven Beitrag zu leisten“.

Emrullah Işler dankte der IGMG ebenfalls und wies darauf hin, dass man über viele Jahre hinweg die türkischen Landsleute im Ausland allein gelassen und sich nicht um sie gekümmert habe. Emrullah Işler: „Im Jahre 2010 wurde das Ministerium für türkische Staatsbürger im Ausland und verwandte Völker gegründet. Das Ministerium kümmert sich nun seit 3-4 Jahren intensiv um die Belange unserer in Europa und an anderen Orten der Welt lebenden Verwandten und Staatsbürger. Deren Anliegen sind auch unsere Anliegen.

Wir werden als Regierung stets hinter unseren Staatsbürgern stehen und diejenige Unterstützung leisten, die notwendig ist, damit sie in den Ländern, in denen sie leben, nicht mehr nur die Unterschicht repräsentieren, sondern in Zukunft auch wichtige Aufgaben übernehmen können unter Wahrung ihrer Sprache, ihrer Religion und ihrer Kultur. Wir verfolgen eine auf den Menschen gerichtete und von Prinzipien geleitete Politik und machen in dieser Hinsicht keinerlei Konzessionen.

In diesem Sinne werden wir uns auch in Zukunft intensiv um unsere türkischen Staatsbürger im Ausland kümmern. Wir werden große Anstrengungen unternehmen, um deren Schwierigkeiten, mit denen sie in den jeweiligen Ländern konfrontiert sind, auf ein Minimum zu reduzieren. Wir erwarten, dass Einrichtungen wie die IGMG uns als Partner unterstützen und mit uns gemeinsam handeln.“

Die Wahrnehmung des Islam nach den 1990er Jahren werde leider stets mit negativen Ereignissen und Terrorismus in Verbindung gebracht. Emrullah Işler sei überzeugt, dass religiöse und zivile Organisationen wie die IGMG einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, dass sich diese Wahrnehmung zum Positiven verändere.

Zu der Delegation des stellvertretenden Ministerpräsidenten Emrullah Işler gehörten neben seiner Ehefrau Ayşenur Işler der Beauftragte des Amtes für im Ausland lebende türkische Staatsbürger und verwandte Völker (YTB), Kemal Yurtnaç, der Generalkonsul der Republik Türkei in Köln, Hüseyin Emre Engin, und seine Ehefrau Meral Engin, der Vorsitzende des deutschen Islamrats, Ali Kızılkaya, sowie der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion, Prof. Dr. Izzet Er.

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