Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Fälle von Rechtsextremismus in Behörden nehmen zu. Es ist höchste Zeit, dieses Problem anzupacken“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Pläne von Bundesinnenminister Horst Seehofer zum Aufbau einer Zentralstelle zur Aufklärung rechtsextremistischer Umtriebe im Öffentlichen Dienst.
„Wir brauchen mehr Barrierefreiheit in unseren Moscheen und Gemeinden und mehr Inklusion in unseren Strukturen“, erklären Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenabteilung der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), und Dr. Abdulhalim İnam, Vorsitzender der IGMG-Bildungsabteilung. Anlass ist das Projekt der IGMG „Solidarität kennt keine Grenzen“ zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, der seit 1993 jährlich am 3. Dezember begangen wird.
„Die Imam-Ausbildung ist Sache von islamischen Religionsgemeinschaften. Vor diesem Hintergrund sind politisch motivierte Interventionen zur Ausbildung von Imamen erklärungsbedürftig“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Pläne des Bundesinnenministeriums zur Finanzierung eines sog. „Islamkolleg“ zur Ausbildung von Imamen.
„Berichte über eine sog. ‚Deutsch-Pflicht‘ für Imame verkürzt und verzerrt den Aufgaben- und Verantwortungsbereich von Imamen in Moscheegemeinden. Dieses Bild wird der Lebensrealität in Deutschland nicht gerecht“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind Pläne der Bundesregierung, die Einreise und Beschäftigung von ausländischen Religionsbediensteten in Zukunft von Deutschkenntnissen abhängig zu machen. In den Medien wird verkürzt von „Deutsch-Pflicht für Imame“ gesprochen.