Millî Görüş e.V.
D-51067 Köln
„Religiosität ist in unserer Gesellschaft vielfältig und individuell. Diese Pluralität ist von unschätzbarem Wert. Um dies gemeinsam zu erfahren, laden bundesweit Moscheegemeinden die Nachbarschaft zu Führungen, zum Kennenlernen und zum Austausch ein. Wir freuen uns auf viele Besucher“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass ist der bundesweite Tag der offenen Moschee (TOM), der jährlich am 3. Oktober stattfindet.
„Die Organspende ist Hilfe in einer Notsituation und deshalb im Islam nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Der sogenannten ‚Widerspruchslösung‘ stehen wir jedoch kritisch gegenüber. Wir plädieren für mehr Aufklärung und Sensibilisierung für die freiwillige Organspende“, erklärt Celil Yalınkılıç, Vorsitzender der Abteilung für religiöse Wegweisung (Irschad) der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Anlass sind anhaltende Diskussionen zur Organspende. Celil Yalınkılıç weiter:
„Die Auswanderung, also die Hidschra, ist ein Wendepunkt in der Geschichte des Islams. Sie geschah auf göttliche Anordnung und ist eine Reise vom Schlechten zum Guten, von Ungerechtigkeit zu Gerechtigkeit“, so Kemal Ergün, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) anlässlich des Beginns des Jahres 1440 nach der Hidschra. Ergün:
„Das Versprechen, die NSU-Morde lückenlos aufzuklären, wurde nicht eingelöst. Im Gegenteil, es wurde alles unternommen, um die Trio-These aufrechtzuerhalten. So lange diese Triorisierung nicht beendet wird, kann es keine zufriedenstellende Aufklärung geben“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Urteilsverkündung im NSU-Prozess.
„Wir appellieren an die Bundesregierung, sich eine an Werten orientierte Politik zu machen und von der Errichtung von geschlossenen Lagern für Geflüchtete abzusehen“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der anhaltenden Verhandlungen zwischen den Unionsparteien und der SPD. Bekir Altaş weiter: